Wechselrichter und PV-Technik

Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie. Die dafür notwendigen Solarzellen bestehen aus einer dünnen Halbleiterschicht (meistens Silizium) die in der Regel auf der oberen und unteren Seite jeweils einen Metallkontakt besitzen. Fällt Licht auf die Zelle, so entsteht zwischen den beiden Kontakten, Plus- und Minuspol, eine elektrische Gleichspannung. Diese so genannte Leerlaufspannung ist nahezu unabhängig von der Beleuchtungsstärke, während der Kurzschlussstrom, den die Zelle liefern kann, mit der Beleuchtungsstärke steigt.

Sonnenlicht wird durch die Solar-Module direkt in Gleichstrom umgewandelt. Dieser Gleichstrom wird durch den Wechselrichter unmittelbar in 230 V Wechselstrom umgewandelt. Die Spannung und die Frequenz stimmen nun mit der des öffentlichen Netzes überein.

Der Betrieb der Wechselrichter ist vollautomatisch. Sobald nach Sonnenaufgang genug Leistung von den Solar-Modulen erzeugt wird beginnt der Wechselrichter mit der Überwachung von Netzspannung und -frequenz sowie des Energieangebots. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung beginnt Ihr Wechselrichter mit der Einspeisung. Ist das Energieangebot nicht ausreichend, z.B. bei Dämmerung, trennt der Wechselrichter die Verbindung zum Netz. Dann liefert Ihr Speicher die Energie.

Eigenverbrauch

Mit  der  EEG-Novellierung  hat der Gesetzgeber die Möglichkeit   geschaffen,  Solarstrom  vom  eigenen Dach selbst  zu nutzen.

Der Unmut der Verbraucher über steigende Preise ist allgegenwärtig. Besonders die Entwicklung der Energiepreise  kennt  derzeit nur eine Richtung und  die zeigt steil nach oben.  So sind seit Anfang des  Jahres 2000  alleine  die Strompreise für  Endkunden nach Angaben des deutschen Statistischen Bundesamtes um mehr als 35 Prozent gestiegen – Tendenz weiter stark steigend.

Längst wird der Geldbeutel der  Verbraucher vor allem durch Energiekosten übermäßig strapaziert. Dieser Entwicklung kann nun mittels Photovoltaik-Anlagen Einhalt geboten werden: Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) macht’s möglich!

Im Zuge der aktuellen Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, welches die Einspeise-vergütung regelt, hat der Gesetzgeber eine Option für die Solarstromerzeugung entwickelt. So können Anlagen welche nach dem 01.01.2009 in Betrieb gingen, den selbstverbrauchten Strom direkt mit dem „solar“ erzeugten Strom verrechnen. Der aus dem Netz entzogene Strom verringert sich dementsprechend. Für jede eigenerzeugte Kilowattstunde fallen keine Durchleitungsgebühren, Steuern und Konzessionsabgaben an.

In Zeiten, wo im Haushalt kein Strom verbraucht wird, kann der erzeugte Solarstrom weiterhin mit dem dann gültigen Vergütungssatz eingespeist werden. Experten schätzen, dass je nach Verbrauchsgewohnheiten eines Haushaltes bis zu 50 Prozent des erzeugten Solarstroms selbst genutzt werden können. Für durchschnittliche Haushalte können somit Einsparungen von mehreren Hundert Euro im Jahr erzielt werden. Künftigen Strompreiserhöhungen können Betreiber von Solarstromanlagen gelassen entgegensehen und stattdessen auf gute Sonneneinstrahlung hoffen.

PV-Module

Achten Sie auf die Qualität der Module. Gerne beraten wir Sie hierzu, damit Sie von Anfang an auf das richtige Material setzen.

Speichersysteme

Weil die Sonne nur bei Tage scheint, sind moderne Speichersysteme gefragt, die den Sonnenstrom auch dann liefern, wenn die Sonne bereits untergegangen ist.

Einspeisevergütung

Über sie wurde in der Vergangenheit viel Geld verdient. Doch die Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) hat grundlegende Veränderungen gebracht.